HERRMANN WILL UNSERE MEINUNG

Innenminister Joachim Herrmann zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans für den Bereich der Bundesfernstraßen in Bayern: "Bürger frühzeitig in Entscheidungsprozess einbinden - Machen Sie mit!"

+++ "Der Bund hat uns aufgefordert, Straßenbauprojekte zu nennen, die aus unserer Sicht in den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen werden sollen. Bei der Auswahl dieser bedeutenden Verkehrsprojekte möchten wir Bayerns Bürger frühzeitig in den Entscheidungsprozess einbinden. Sie haben bis zum 14. Dezember Gelegenheit, zu den Straßenbauprojekten der Anmeldeliste Stellung zu nehmen. Machen Sie Gebrauch davon und bringen Sie Ihre Gedanken ein!", so Innenminister Joachim Herrmann bei der Pressekonferenz zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans für den Bereich der Bundesfernstraßen in Bayern. +++

Interessierte können im Internet unter www.innenministerium.bayern.de nähere Informationen zur Aufstellung des Bundesverkehrswegeplans, die Liste der zur Anmeldung geplanten Projekte und eine Übersichtskarte einsehen, herunterladen und dazu Stellung nehmen: Entweder auf dem Postweg an die

Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern
Franz-Josef-Strauß-Ring 4
80539 München

oder per E-Mail unter bvwp2015@stmi.bayern.de. Begründete und gerechtfertigte Änderungsvorschläge werden in die Endfassung der Liste eingefügt. Die endgültige Liste wird der Ministerrat abschließend behandeln und dann an das Bundesverkehrsministerium übermitteln.

Sie haben es in der Hand. Teilen Sie dem Innenminister Herrmann mit, dass Ihnen die Ortsumfahrung Oberau wichtig ist. Per E-Mail oder mit einem Brief. Machen Sie auch Gebrauch davon, Ihre Meinung zu anderen Straßenprojekten wie dem Wank- oder dem Kramertunnel kund zu tun. Sagen Sie Innenminister Herrmann die Meinung: Das Projekt  „B2 Oberau-Nord - Farchant-Nord (OU Oberau)“ muss jetzt verwirklicht werden!

http://www.stmi.bayern.de/bauen/strassenbau/veroeffentlichungen/17620/index.php

Ein Gedanke zu “HERRMANN WILL UNSERE MEINUNG

  1. Ich habe dazu folgende Email an die Oberste Baubehörde geschickt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich kann nicht glauben, dass die Entscheidung für oder gegen notwendige Infrastrukturmaßnahmen von einer Bürgerbeteiligung per Email abhängig gemacht wird.
    Das jedenfalls lese ich aus der Berichterstattung im Münchner Merkur/Garmisch-Partenkirchner Tagblatt heraus.
    Wird im Nachhinein vielleicht behauptet, die Bürger von Garmisch-Partenkirchen würden den Kramertunnel ja gar nicht so dringend wollen, denn die Beteiligung wäre ja so gering gewesen?!?!?!

    Trotzdem bzw. gerade deshalb habe ich mich zu dieser Email entschlossen.
    Denn für die zeitnahe Realisierung von Kramertunnel und Umfahrung Oberau gibt es keine Alternative.
    Aber auch der Wanktunnel in Garmisch-Partenkirchen und das Autobahnende bei Eschenlohe bis Oberau (Auerbergtunnel?) sind auf längere Sicht unverzichtbar.

    Es kann auch nicht sein, dass bei einem Olympiazuschlag 800 Millionen Euro in die Infrastruktur der Region geflossen wären, ohne Winterolympiade aber plötzlich kein Geld da sein soll.
    Das stimmt doch etwas nicht.

    Ich fordere deshalb die sofortige Finanzierung und Fertigstellung des Kramertunnels sowie die Finanzierung und den Ausschreibungsbeginn für die Umfahrung Oberau.
    Zugleich fordere ich die Planungen für den Wanktunnel und Auerbergtunnel aufzunehmen.

    Schließlich fordere ich die sofortige Verbesserung der Bahnverbindung von Garmisch-Partenkirchen nach München. Diese Strecke weist sowohl was den Zeitaufwand, also auch die Zuverlässigkeit und den Komfort angeht, erhebliche Mängel auf.
    Unter einer modernen Schienenverbindung stelle ich mir jedenfalls etwas anderes vor.
    Ein besonderes Ärgernis ist Folgendes:
    Regelmäßig bin ich gezwungen, Veranstaltungen und Besprechungen in München vorzeitig zu verlassen, weil der letzte Zug nach Garmisch-Partenkirchen um 23:30 Uhr fährt. Wenn ich von Reisen zurückkomme, verbringe ich regelmäßig die Nacht am Flughafen, wenn ich den letzten Zug nicht mehr erreichen kann. Bei Abflügen muss ich am Vorabend anreisen und die Nacht am Flughafen verbringen, weil kein Nachtzug von Garmisch-Partenkirchen nach München so verkehrt, dass damit auch Flüge z.B. um 9:00 Uhr früh erreicht werden können.

    Mit freundlichen Grüßen

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