Allgemein

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Seit mehr als 15 Jahren kämpft die VEO gemeinsam mit den Bürgern um eine Verkehrsentlastung von Oberau. In dieser Zeit berief sie sich in ihren Aussagen immer auf belegbare Fakten. Unsere Informationen hatten und haben stets Hand und Fuß.
Die VEO setzt sich nach wie vor aus Bürgern zusammen, die an der Verkehrsentlastung des Ortes interessiert sind. Die Sprecher der VEO wurden immer demokratisch gewählt, waren immer bekannt, und für die Bürger ansprechbar. Versteckt hat sich hier niemand.

 

Die VEO und die B23

Seit Beginn unserer Aktivitäten haben wir auch die Verlegung der B23 aus dem Ort gefordert. Viele Anlieger der B23 sind Mitglied bei der VEO. Schon deswegen starteten unsere Protestmärsche immer an der B23 und führten über diese vielbefahrene Bundesstraße zur B2. Die Anlieger der B23 honorierten dies mit ihrer großen Beteiligung.

Neue „Initiative“

Jetzt ist es soweit. Eine selbst ernannte “Initiative Schutz der Heimat + Natur Oberau’s” die die Bürger mit einem Flyer über den geplanten Neubau der B23 informieren möchte, sorgt für Unruhe im Ort.
Die Informationen aus dem Flyer sind leider alle sehr vage gehalten. Schon zum jetzigen Zeitpunkt wäre die VEO in der Lage viele Aussagen zu widerlegen.
Allerdings bleiben wir unseren bewährten Grundsätzen treu. Wir informieren Sie, sobald die Fakten auf dem Tisch sind. Vermutungen können nicht Bestandteil einer seriösen Bürgerinformation sein.

Planungsstand B23

Derzeit wird am Plan für die B23 noch gearbeitet.
Nach der Fertigstellung des Planentwurfs wird sich der VEO-Arbeitskreis mit dem Ergebnis der Planungen wie immer intensiv befassen. Belange von Bürgern, Umwelt und Verkehrsteilnehmern abzuwägen und dann entsprechend handeln.

Zukunft FÜR OBERAU

Vor allem die Zukunft unseres Ortes, für die wir uns nicht erst seit heuer einsetzen, wird in unserem Fokus stehen. Im Vorfeld schon die Bürger verunsichern, Unwahrheiten verbreiten und Stimmung machen, ist nicht unser Stil. Und wird es auch nie sein.

Ihr Vertrauen – unsere gemeinsame Zukunft

Liebe Mitbürger, jedes Ding hat zwei Seiten. Wir bitten Sie deshalb ohne Kenntnis fundierter Fakten keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen. Es ist doch immer so: „Da kennt einer einen der einen kennt, und der erzählt dann unter dem Siegel der Verschwiegenheit was den Bürgen angeblich nicht gesagt wird“. Was dabei herauskommt stimmt in der Regel nicht, bringt aber Unruhe und Ärger.
Bitte vertrauen Sie uns, wie Sie es in den letzten 15 Jahren getan haben. Wir werden Sie nach Kenntnis des neuesten Sachstandes aktuell informieren.

Unterzeichnet: Josef Bobinger, Christian Allinger und Walter Glas.

VEO-Info-B23-Dezember-2015 - Download des Flyers als PDF

 

Der Neujahrsempfang in Oberau war für die beiden VEO-Sprecher Josef Bobinger und Christian Allinger endlich die Gelegenheit um Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt für sein langjähriges Engagement um die Westumfahrung Oberau zu danken.

Der Spatenstich zum Bau des Tunnel Oberau  findet voraussichtlich am 1. September 2015 statt.

Hier der Bericht aus dem Garmisch-Partenkirchner Tagblatt:

Oberau feiert Alexander Dobrindt
Oberau feiert Alexander Dobrindt

 

Bilder vom Protestmarsch 2013 auf der Bundesstraße B2.

Hier geht es zum Album auf Flickr.

Protestmarsch Verkehrsentlastung Oberau B2neu

Durch Oberau fahren in Spitzenzeiten über 40.000 Autos pro Tag. Das sind für eine zweispurige Ortsdurchgangsstraße viel zu viele. Für eine Ortsumgehung von Oberau gibt es seit 1964 Planungen. Durchgesetzt hat sich letztendlich die “Westumfahrung”, eine Tunnellösung, die Oberau im Westen umfahren wird. Diese Trasse ist fertig geplant und das Planfeststellungsverfahren komplett abgeschlossen. Sogar die ehemalige Mülldeponie im Norden von Oberau ist fast fertig saniert, dort soll einmal das Nordportal des Tunnels entstehen.

Vor der Entscheidung zu den Olympischen Winterspielen 2018 hatte es von der Politik geheissen, der Tunnel würde gebaut. Das Geld wird zur Verfügung gestellt. Nachdem die Olympischen Winterspiele 2018 an Südkorea vergeben wurden, heißt es, dass die Finanzierung des Tunnels nicht möglich ist. Jetzt fragen sich die Oberauer Bürger natürlich wo das Geld, welches ja scheinbar schon einmal da war, hingekommen ist.

Hier geht es um die Verbesserung der Infrastruktur einer ganzen Region, um Tourismus, um Lebensqualität und Wirtschaftskraft. Und darum kämpfen die Oberauer. Mit der besten Bürgerinitiative Bayerns, der VEO.

Nachdem die Online-Petition "Bundesstraßen - Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Landkreis Garmisch-Partenkirchen vom 18.07.2012" des Freien Wähler-Politikers Florian Streibl mit 2432 Mitzeichnern eher nicht ganz so erfolgreich verlaufen ist, hat Florian Streibl in Oberau, Saulgrub und Garmisch-Partenkirchen Unterschriftenlisten auslegen lassen.

Alle Bürger, die aus technischen Gründen die Online-Petition nicht zeichnen konnten oder kein Internet haben, finden die Unterschriftenliste in Oberau in der Tourist-Information am Rathaus zu den gewohnten Öffnungszeiten.

Nach langwierigen Planungen und einer am Anfang eher problematischen Genehmigungsphase ist es nun so weit. Unser symbolisches Tunnelportal zwischen Farchant und Oberau darf für ein Jahr neben der Bundesstraße B2 stehen.

Und am Neujahrsabend 2010 wird es sogar für ein paar Stunden beleuchtet. Dann wissen auch die Besucher des Neujahrsskispringens, wo sie eigentlich an Oberau vorbei fahren könnten.

Eine Delegation der Oberauer Bürgerinitiative VEO besuchte kürzlich die
Autobahndirektion Südbayern in München, um sich über den Stand der Planungen
zur Westumfahrung von Oberau zu informieren.

Rüdiger Hanke, der bei der Autobahndirektion Südbayern für Planung und Bau
von Projekten im Westen Bayerns zuständig ist, erläuterte den Oberauern
zunächst die Gründe, die zu Verzögerungen in der Planung des Tunnelbaus
geführt haben.

So erlaubt die nach verschiedenen Tunnelkatastrophen neu erlassenen
EU-Richtlinie zum Tunnelbau bei den für Oberau erwarteten Verkehrszahlen
keinen einröhrigen Tunnel mehr. So musste die Planung für den einröhrigen
Tunnel noch einmal komplett verworfen und die Planung für zwei Röhren neu
aufgenommen werden.

Rüdiger Hanke erläuterte auch anhand des Beispiels von Fledermäusen, wie
aufwändig sich die Vorbereitungen zu einem Planfeststellungsverfahren
gestalten. So wurden im Bereich des Mühlbergs 11 verschiedene
Fledermausarten gezählt. In ganz Bayern gibt es nur 20 Arten von
Fledermäusen. Rüdiger Hanke betonte, dass natürlich keine einzige Fledermaus
durch den Straßenbau beeinträchtigt wird.

Zum Ablauf der weiteren Planungen erhielten die VEO-Vertreter auch
interessante Informationen. So soll zuerst die Umfahrung von Oberau
umgesetzt werden, in einem weiteren, späteren Schritt soll dann der
Lückenschluss nach Eschenlohe durch den Auerbergtunnel erfolgen.

Der weitere Zeitplan der Planfeststellung für den Tunnel Oberau wurde auch
erläutert, so wird zunächst eine Beschränkte Anhörung der unteren
Naturschutzbehörde erfolgen, danach dann ein Erörterungstermin im November
2009. Für April 2009 erwartet Rüdiger Hanke den Planfeststellungsbeschluss
für die Westumfahrung Oberau.

Für die VEO-Mitglieder war es auch sehr erfreulich, dass nach derzeitigem
Planungsstand die erwarteten Kosten von 140 Millionen Euro eingehalten
werden können.
Somit kostet die Entlastung von Oberau nur 7 Mio. Euro weniger, als der
Kramertunnel (133 Mio Euro, Quelle: Staatliches Bauamt Weilheim). Die
aktuellen Verkehrsdaten im Monat Juni 2009 verzeichnen übrigens für die
Zählstelle B2 Oberau (n) 21825 Fahrzeuge in 24 Stunden, für die Zählstelle
B23 Garmisch 11454 Fahrzeuge in 24 Stunden. Quelle: Oberste Baubehörde im
Bayerischen Staatsministerium des Innern

Sprecher der VEO, Josef Bobinger, betonte zum Schluss der Veranstaltung,
dass die VEO den Druck auf die Verantwortlichen Politiker aufrecht erhalten
wird, und weitere Aktionen auf der B2 bei Oberau plant.